Programme 2003/2004
ARTgerechte Haltung
„Homma nit” - Carinthia meets Africa direkt im Dialekt
Lesungen

Carinthia meets Africa: Um jenseits des Gartenzauns objektiver zurückschauen zu können, ist Barbara Stromberger als Kunstschaffende mehrmals auf Distanz zu ihrer Heimat gegangen.
Die Kärntner Liedermacherin hat sich also für das Programm „Homma nit – Direkt im Dialekt” nicht zufällig mit Musikanten aus Afrika fusioniert.

Musikalisch und textinhaltlich verbrüdern sich lustvoll zwei Kulturen und zeichnen in „Homma nit” einen bewegt, bewegenden Liederbogen mit typischem Stromberger-Tiefgang.
Das Vokaltrio Insingizi aus Zimbabwe
ist seit Mitte der 90er fixer und äußerst geachteter Bestandteil der österreichischen Musikszene.

Die drei ausgezeichneten Sänger für das „Homma nit” Konzept zu interessieren war ebenso leicht, wie es schwierig war, die Zeitpläne abzustimmen.
Sich in verschiedenen traditionellen und ethnischen Musikstilen erfolgreich bewegt zu haben, blieb den dzt. in Graz lebenden und vielbeschäftigten Musikanten künstlerische Priorität.

Hans Theessink, Dr.Kurt Ostbahn, Dorretta Carter u.v.a., haben mit den INSINGIZI kulturelle Austauschprogramme zum großen Erlebnis gestaltet und genau das ist auch die Zielsetzung des Programmkonzepts von „Homma nit – Carinthia & Zimbabwe – Direkt im Dialekt” von Barbara Stromberger.
Die Liederschreiberin und Interpretin fand im Idiom des Ndebele (Heimatsprache der INSINGIZI), sowie auch in der Stimmführung (Chorsätze), eine deutlich erkennbare Ähnlichkeit zum traditionellen Kärntnerlied.
Diese Verbindbarkeiten nützt das textinhaltlich anspruchsvolle Abendprogramm „Homma nit” auch humoristisch, bissig und gefühlstief.

Walther Soyka als den Virtuosen auf der Knopf-Harmonika instrumental für die Ideenumsetzung mit dabei zu wissen ist Reiz, Widerspruch und Logik zugleich.
Für Barbara Stromberger als Programmverantwortliche, wie auch für die Insingizi als Mitträger, sind die gesetzten Töne von Walther Soyka sensibelste Fäden, die die mehrstimmig gesponnene Brücke von Carinthia zu Zimbabwe und retour ausmachen.

Einstimmigkeit jedoch herrscht darin, dass gute Musik zu machen ein grenzüberschreitend kultureller Auftrag bleibt.

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